EndeGelände Openair
21.09.19
Warmbächlibrache
Bern

Programm
ab 15.00 Uhr

► Schnellertollermeier
► Cyril Cyril
► Zayk
► Zahnfleisch
► Ziggy Zeitlos
► Flammkuch
► Uede Suave & Beni Severo
► Benedikt Sartorius

🗓 Timetable

17:30 Uhr

Schnellertollermeier (Luzern)

Ob die drei Musiker von SchnellerTollerMeier im Sommer 2017 im Bündnerischen Bergell weilten und den riesigen Bergsturz am Pizzo Cengalo miterlebten, ist unklar. In ihrer Musik donnern zuweilen riesige Gesteinsmassen aus Progrock, Jazz, Improvisation und moderner Komposition zu Tal. Sachte aufgebaute Klangmuster aus Schlagzeug, Bass und Gitarre zerbersten urplötzlich und brachial, und reissen arrhythmisch alles mit, was sich ihnen in den Weg stellt. Zurück bleiben nebst Staub und Geröll geschundene Ohren und ganz viele Glückshormone. Willkommen in der Warmbach Kiesgrube!

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21:30 Uhr

Cyril Cyril (Genf)

Der Doppel-Cyril steigt erst seit kurzer Zeit vom Ufer des Genfersees hoch und fliegt über umliegende Grenzen weit hinaus. Das umtriebige Duo schöpft bei ihrer Musik aber aus langjährigen Banderfahrungen: Gitarrist und Sänger Cyril Yeterian aus dem Rock ‘n‘ Roll von Mama Rosin, Cyril Bondi aus musikalischen Abenteuern wie beispielsweise Experimental mit La Tène oder Hypno-Jazz mit Plaistow. Die zwei Genfer zaubern mit Banjo, Pauke und genügend Effekt einen mitreissenden Sound auf die Berner Steinwüste, der irgendwo zwischen schamanistischen Rhythmen, libanesischem Psychedelic und Folk mäandert. Wir freuen uns riesig, mit der – oh là là – aktuell heissesten Romandie-Band die Nacht einzuläuten.

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19:30 Uhr

Zayk (Zürich)

Ihre Musik wird das ganze Areal beschallen, vom Grund des Ententeichs, hoch aufs Sonnendeck, vom überwucherten Leuchtturm bis in die hinterste verschmierte Ecke. Ohne Ende sind die Schlaufen aus Schlagzeug, Gitarren, Bass und Synthesizer, mit welchen uns ZAYK umgarnen. Runde um Runde schrauben sie sich hoch, mal galoppierend, mal mit leicht rhythmischer Rücklage – in höchste Höhen, in tiefste Tiefen und zurück. Dagegen ist auch auf der schönsten Ghüderhalde kein Kraut gewachsen. Hallogallo! – zaykt uns mehr davon!

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15.30 Uhr – early show, früh kommen lohnt sich!

Zahnfleisch (Vevey)

Der für die Veveyer Band ‹Zahnfleisch› typische sphärisch-treibende Krautrock, der insbesondere auch wegen seiner verworrenen, oft französischen Texte zu entzücken weiss, kommt auf ihrer im letzten Jahr erschienen LP ‹Haute Saison› deutlich eleganter und organischer daher wie auch schon. Ganz im Geiste der Reduktion besteht das Konzeptalbum nur aus vier Songs: «Automne», «Hiver», «Printemps», «Eté». Von wegen die Brache biete keine Hochkultur… Vivaldi, kennsch?! Es ist davon auszugehen, dass die live vorgeführten Zahnfleisch-Massagen der fünf Vaudoises nicht nur zu psychedelischen Ausflügen hinauf zu den Industriekaminen entführen, sondern die Zuhörer_innenschaft zu gegebener Zeit mit ruppig, rauen Punkelementen auch immer mal wieder zurück auf den stämpfeli-beständigen Kiesboden unserer Baugrube zurückholen. Die ideale Mélange also um eine letzte ‹Hochsaison› auf der dem Tod geweihten Brache Warmbächli einzuleuten und das EndeGelände gebührend zu eröffnen. Scheile Geiss!

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16:30 Uhr

Ziggy Zeitlos (Balgach, Wien)

Band Ziggy Zeitlos

Einige Stimmen aus dem Internet:
«Eine grauenhafte Musik, entsetzlich!» (Heidi Elkenstreich, Köln)
«Ein grossartiges Spiel zwischen Licht und Schatten. Das höre ich schon nach drei Minuten.» (Alain Claude Sutter, Basel)
«Es mag pathetisch klingen, doch denke ich, es ist nicht überhöht zu sagen, dass Ziggy Zeitlos die einzige Band ist, die ich in diesem Jahrtausend gehört habe, welche sich dem Spirit des Karl Durian Ensemble irgendwie annähern könnte. Ich spüre dieselbe Energie von roher Einfachheit mit einem Schuss Naivität und Spielfreude, welche wir damals in den 1990ern zelebriert haben.» (Karl Durian, Wien)
«Sounds like a mix of post-shamanic ritual and soft gay porn with a pleasantly feminist vibe.» (Judith Pavlov, Warsaw)
«Super Sound!» (Grosi, Egnach)

22:15 Uhr

Flammkuch (Vevey)

«Ob im pützleten Elsass oder am verbauten Arc Lémanique – 'schno immer geil gsi, sonen Flammchueche!» So oder ähnlich müssen die Gedanken gewesen sein, als Matthew Franklin seine Transistoren und Synthies aus dem verstaubten Estrichzimmerli holte und seither unter dem Pseudonym ‹Flammkuch› einen groovigen und komplett analog produzierten Acid-Space-House performt. Die früh Angereisten unter euch werden Tüftler Matthew bereits vom Festival-Eröffnungskonzert von ‹Zahnfleisch› kennen, worin er ebenfalls eine prägende gestalterische Rolle übernimmt. Umso schöner ist es, dass wir auch die finale Nachtstobete mit Mucke aus Vevey einläuten dürfen. ‹Göschnen Acid› und ‹U-Bahn-Pizza›, bring uns die Hits, Hits, Hits!!!

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20:45 Uhr

Uede Suave & Beni Severo (Radio SLP, Bern)

18:30 Uhr

Benedikt Sartorius (Bern)

INFOS

TICKETS
Die Warmbächlibrache ist eine öffentliche Zwischennutzung und ein Begegnungsort für ALLE. Deshalb wird es auch während dem EndeGelände keine Zugangsbeschränkungen geben. Kauf dir vor Ort ein Solibändeli (Richtpreis 25.–/Soli 30.–)!
Cash only, der nächste Geldautomat steht am Europaplatz.

ANREISE
Warmbächlibrache, Bern. Tram Nr. 7 / Richtung Bümpliz oder Tram Nr. 8 / Richtung Brünnen, Aussteigen bei der Station Schlossmatt. Buslinie 11 bis Endhaltestelle Holligen. Es gibt nur Velo-Parkplätze bei der Warmbächlibrache.

Lageplan EndeGelände Openair Warmbrächlibrache

KONTAKT
kontakt@endegelände.ch

Bei Regen schützt uns ein grosses Zirkuszelt vor Nässe.

ÜBER UNS

Es heisst Ende Gelände auf der Brache Warmbächli. Vier tolle Jahre hat der Verein Bus Stop Warmbächli mitgeholfen, die schönste Steinwüste von Bern mit seiner Containerbar sowie etlichen Anlässen zu beleben. Bevor das Gelände zur Baustelle wird und der Busstop die Segel streichen muss, soll die Brache aber noch ein letztes Mal Ihren Charme sprühen lassen. Der gemeinsamen Liebe zur Musik und der gepflegten Musse wegen scheint uns zu diesem Anlass nichts besser geeignet, als ein kleines OpenAir mit feinen Künstler*innen zu veranstalten. Freund*innen der Musik und des Festes sind herzlich eingeladen, ins Westberner Mekka der Gemütlichkeit zu pilgern und dafür zu sorgen, dass vier Jahre Zwischennutzung auf der Brache Warmbächli einen würdigen Abschluss finden.


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